Zurück zur Übersicht VIP-Safari im Zoo Hollywood- und Safaripark Stukenbrock
Adresse:
Senne Großwild Safariland GmbH & Co KG
Mittweg 16
33758 Schloß Holte-Stukenbrock

Tel:05207/952425




Anfahrt:

Aus Richtung Hannover:
B68 Bielefeld - Paderborn

A 44 Kassel - Dortmund,
Abfahrt:
Paderborn, dann A 33, Abfahrt 23: Stukenbrock-Senne

A 2 Dortmund - Hannover,
Abfahrt:
Paderborn, dann A 33, Abfahrt 23: Stukenbrock-Senne

Folgen Sie ab der Abfahrt 23 (A33) der Beschilderung.




Tierische Einblicke der besonderen Art

Einmal mit einem Tierpfleger unterwegs sein und Tiere aus einer ganz neuen Perspektive betrachten... das bietet jetzt der Zoo Hollywood & Safaripark Stukenbrock.

Die VIP-Safari ist für maximal 6 Personen ausgelegt und eine ganz besondere Safari abseits der Straße, die die Gäste des Parks oder der Safaribus befahren dürfen. Natürlich kann man die Tour auch zu zweit buchen.

Die Tour, die unbedingt im voraus gebucht werden muss, beginnt am Eingang des Parks. Spannend wird die Fahrt gleich zu Beginn beim Besuch der Raubtiergehege. Abseits der Straße, die von den Tagesgäste befahren wird, bahnt sich der VIP-Bus einen Weg zu der Raubtiergruppe und den Nachtgehegen. Nur eine Glasscheibe trennt den VIP-Gast jetzt noch von den Tieren und so gibt es die Möglichkeit unglaubliche Photos zu schießen.

Näher dran geht nicht.

Dazu erfährt der Besucher viel über die Lebensweise der Tiere, das Alter, die Herkunft, die Art der Fütterung oder die Nachtgehege.
Plötzlich ist unser Bus von Tigern umringt, die mit Sicherheit nicht spielen wollen und so bedarf es erst einiger energischer Worte des Tierpflegers, bevor der Bus weiterfahren kann.

Der Tierpfleger erklärt die Funktion der Schleusen und hat so manche Anekdote über das Verhalten von Tagesgästen und Tieren auf Lager.



Im Steppenbereich der Tour geht es nicht weniger gefährlich zu. Die Gnus, Giraffen, Watussirinder, Nandus oder Antilopen sind wild. Zwar kennen sie den Menschen und sind als Vegetarier nicht auf Beute aus, aber sie leben in ihrer eigenen Hierarchie, in der ein Mensch einfach nicht hineingehört. Das ist natürlich gewollt, denn die Tiere haben sich hier ihren eigenen Lebensraum geschaffen. So kann man auch auf der VIP-Tour auf keinen Fall aussteigen, die Tiere würden einen schlichtweg umrennen oder zu vertreiben versuchen, während sie jedoch die vorbeifahrenden Autos auf dem Wegen der Tagestouristen ignorieren.

Wie wild die Tiere sind, wird deutlich, wenn der Tierpfleger weit abseits der Tagesgäste das Fahrerfenster öffnet, um ein paar Leckereien zu verteilen. Sofort sind die Antilopen mit den unglaublich langen und spitzen Hörnern zur Stelle und setzen im spielerischen Kampf um das Futter auch schon mal ihre gefährlichen Waffen ein oder stecken den Kopf ganz vorwitzig in den Bus hinein.

Der Van ist übrigens rundum geschlossen. Zwar kann der Gast auf dem Beifahrersitz das Fenster öffnen, im Bereich der beiden hinteren Sitzbänke befindet sich jedoch nur ein einziges Mini-Schiebefenster zum Fotografieren.

Der Cheftierpfleger kennt nicht nur die Namen der meisten Tiere, er stellt seinen Gästen auch viele Charaktereigenschaften vor, die dem normalen Tagesgast verborgen bleiben.

So trifft man zum Beispiel auf Spucki, das Lama, dass sich gerne am Fenster eine kleine Leckerei abholt und dann blitzschnell vor das Auto springt, damit sein Tierpfleger ja nicht das Weite sucht. Erst nach mehreren Bestechungsversuchen gelingt es, Spucki zu überlisten, doch schon steckt ein Kamelhengst seinen Kopf herein und verlangt sehr dominant seinen Anteil. Die VIP-Gäste verzichten gerne darauf, dem röhrenden Kamel mit den wilden Sprüngen selbst zu füttern. Wie bei einer richtigen Safari in der Steppe Afrikas stehen hier die Einblicke in das Leben der Tiere im Vordergund.

Der Bus bewegt sich nur langsam vorwärts. Stets begleiten Tiere unseren Bus für eine Weile und die Nähe fasziniert. Am Elefantengehege reicht ein Pfiff und einer der Tiere trottet heran um seinen Tierpfleger zu begrüßen. Auch der Zebrahengst, der gerade in einem Unterstand döst, kommt angaloppiert, als der Tierpfleger seinen Namen ruft. Trotz aller Wildheit ist das Vertauen der Tiere zu den Pflegern ersichtlich.

Auf dem Weg zum Löwenquartier (jede VIP-Groupe darf sich einen Platz wünschen, den sie gerne besuchen möchte) lernen wir, warum es bei manchen Tieren Hengst und Stute, bei anderen Tieren aber Kuh und Bulle heißt, warum die Giraffen am Nachmittag vor dem Nachtquartier stehen, warum die Tiere in der Steppe angefüttert werden, wenn die Elefantenkuh vom Kinderreiten zurückkommt, welche Aufgaben die Tieraufseher auf den Türmen und in den Autos haben und vieles mehr.

Und dann dürfen wir das Raubtierhaus besuchen. Trotz der zahlreichen Nachtquartiere der Löwen, riecht es hier angenehm nach Sägespänen und die großen hellen Boxen sind geräumig und mit allerlei Komfort eingerichtet.

Wir haben Glück. Ein riesiger weißer Löwe und eine braune Löwin befinden sich zur Zeit in den Quartieren und so nah kann man diesen Tieren wohl nirgendwo anders kommen. Wir lernen wie die Schieber verwendet und gesichert werden, nehmen Einblick in den Tagesplan der Tierpfleger und die Fütterungen und sehen fasziniert zu, wie der weiße Löwe den Tierpfleger freundlich begrüßt um ihm zugleich zu erklären, dass sein Revier genau bis zum Trenngitter reicht.

Und dann treffen wir Nala, die uns wieder einmal beweist, wie gefährlich auch im Zoo geborene Tiger sind. Wie aus dem Nichts, springt sie plötzlich vor das Gitter im Außenbereich und hinterlässt eine große Staubwolke. Und dann sitzt sie ganz ruhig da, um die seltenen Gäste zu begutachten.

Mit Humor, seinem Wissen und seiner Tierliebe vewandelt der Tierpfleger die einstündige VIP-Tour in einen ganz persönlichen Besuch zu seinen Tieren und schenkt allen Gästen unvergessliche Erfahrungen und Einblicke in die Tierwelt des Zoo & Safariparks Stukenbrock.

Ob Großeltern mit Enkeln, Paare oder Familien, die Tour wird individuell auf die Interessen der VIP Gäste abgestimmt und so kann man den eigenen Lieblingstieren einmal ganz nah sein, Fragen stellen oder einfach nur den Anblick der Tiere, die nur noch wenige cm entfernt sind, genießen. Ein Muss für alle Tierfreunde.
Preise:
Die ganz persönliche Tour kostet ab 100 Euro für vier Gäste. Im Bus gibt es Platz für zwei weitere Gäste, die für ca. 20 Euro zu haben sind.

Buchen:
VIP- Touren müssen unbdingt vorher angemeldet werden. Spontanbuchungen sind nicht möglich.


Im Gespräch mit dem Tierpfleger bleiben keine Fragen offen.