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Was ist das eigentlich?

Wintersonnenwende
Anhänger von Naturreligionen, und das waren in früherer Zeit fast alle Menschen, begingen ihre Feste zu den Zeiten, die die Natur ihnen vorgab, wie z. B. der Beginn und das Ende der Erntezeit, die Sommer- und Wintersonnenwende und vieles mehr.

Heute schreibt man das Begehen dieser Feierlichkeiten den Hexen oder wie sie sich selbst nennen, den Wicca zu.

Wicca feiern acht große Jahresfeste: Imbolc (2. Februar), Ostara (21. März), Beltane (30. April/1. Mai), Mittsommer (21./22. Juni), Lughnasadh (1./2. August), Mabonadh (21./22. September), Samhain (31. Oktober/ 1./2. November) und die Wintersonnenwende (ab dem 21. Dezember).



Der im Kalender exakte Tag mit der längsten Nacht ist zwar der 21. Dezember, aber aufgrund der verschiedenen Kalender, die in den letzten Jahrtausenden benutzt wurden und der astrologischen Abhängigkeit entnommen aus www.kowoma.de dieses Datums vom Eintritt der Sonne in das Sternzeichen Steinbock, hat es sich eingebürgert, die Wintersonnenwende in der Zeit von 21.- 31. Dezember zu feiern. Ganz profan gesehen hat die Sonne den südlichen Wendekreis erreicht und kehrt nach dem Norden zurück.

Dieser Zeitraum symbolisiert den Wendepunkt, einen Anfang, die Rückkehr des Lichtes und des Lebens und die Geburt des Sonnengottes. In christlichen Gemeinschaften wird ebenfalls ein Neuanfang und eine Geburt gefeiert, nämlich die des Jesus. Laut Historikern allerdings würde die Geburt eher in den Frühling gehören. Die Kirche hat sich aber, wie bei so vielen heidnischen Festen, die sie nicht ausrotten konnten, dazu entschlossen, sie für eigene Zwecke zu gebrauchen und legte deshalb Weihnachten und Christi Geburt in diese Zeit.

In nordischen Ländern wird heute noch der, bei den Wicca übliche, Name Julfest benutzt. Das Wort stammt aus dem Altgemanischen und bezeichnet das eigentliche Mittwinterfest und die Tage, die damit verbunden sind. Diese werden oft auch als die 12 Rauhnächte betitelt, in denen die verschiedenen Welten durchlässiger sind als sonst. Zur Begrüßung des Lichtes werden überall Kerzen und Feuer neu angezündet.

Die heidnischen und inzwischen auch christlichen Symbole sind die Mistel und die Tanne. Hinzu kommt das Hirschgeweih, das die wilde Jagd des Gottes Wodan symbolisiert, der mit unsereren Ahnen, die in dieser Zeit ebenso verehrt werden sollen, durch die nächtlichen Lüfte reitet. Die vorherrschenden Farben sind Grün für das ewige Leben, Rot für die Sonne und Weiß für die Reinheit.

Weiterhin wird den Träumen in der Nacht vor dem Beginn des Julfests (also in der Nacht vom 21. zum 22. Dezember) besondere Bedeutung zugemessen, denn sie sollen die Zukunft vorhersagen. Während der Julzeit werden außer dem Gott Wodan/Odin auch noch die Göttin Frigg/Frija geehrt, deren Symbol das Rad ist - Rad des Jahres, Jahreskreis ....

Die Zeit der 12 Nächte und Tage, die am 21. Dezember beginnen lassen alles beenden und alles neu beginnen. Daher werden bei den Julfeiern alle Feuer und Lichter gelöscht und neu entzündet. Haus und Hof werden mit Räucherwerk gereinigt.

Ein weiterer Brauch, der deutlich machen soll, dass das Alte vergangen und das Neue im Kommen ist, besteht im Orakel befragen. So soll z. B. ein Haselnußkern in die Glut eines Feuers gelegt und mit dem Spruch 'Wenn du mich liebst, so sollst Du platzen und fliegen, wenn du tot bist, dann bleib liegen' verbunden, darüber Auskunft geben, ob der Partner an den man gerade denkt, der Richtige ist.





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