Zurück zur Übersicht Süddeutschland Salzbergwerk Bad Friedrichshall
Adresse:
Südwestdeutsche Salzwerke AG
Besucherbergwerk Bad Friedrichshall-Kochendorf
Postfach 3161,
74021 Heilbronn
Tel. 0 71 36 / 2 71-33 03
Bandinfo: 0 71 36 / 2 71-32 20



im Kristallsaal


Anfahrt:


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Internetadresse


www.salzwerke.de




Salz ist Leben..



Pressemitteilung vom 14. Juni 2008:

Besucherbergwerk Bad Friedrichshall-Kochendorf pausiert

Zwei Jahre Pause verordnet der Vorstand der Südwestdeutsche Salzwerke AG, Heilbronn, dem Besucherbergwerk in Bad Friedrichshall-Kochendorf.

Der Besucherrundgang schließt am Sonntag, 5. Oktober 2008, und bleibt in den Jahren 2009 bis 2012 geschlossen.

In dieser Zeit wird es umfassende Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten am Schacht und insbesondere an den untertägigen Anlagen geben. Da Bereiche unter Tage in Bad Friedrichshall-Kochendorf in den nächsten Jahren weiterhin zur Verfüllung anstehen, ist die Zeit der Schließung auch und insbesondere der Attraktivierung und Erneuerung des Besucherrundganges gewidmet.

Nach der zweijährigen Pause soll das Besucherbergwerk am 1. Mai 2012 als "Erlebnisbergwerk" wieder seinen Förderkorb öffnen und Tausenden von Besuchern die Bergwerkstiefen erschließen.

Glück auf!





FahrstuhlDer Eintritt ist zugegebenermaßen nicht ganz billig, aber wo kommt schon mal in den Genuss, dem Lebenselixier Salz so hautnah zu begegnen? Dabei ist Salz nicht nur eine Frage des Geschmackes. Die Mineralstoffe sind für unseren Körper unverzichtbar.

Um das Salzbergwerk zu besichtigen betritt man zunächst eine Art Fahrstuhl. Salz kann nur bestehen, wenn es unter wasserdurchlässigen Schichten lagert, ansonsten hätte es sich längst wieder aufgelöst. So geht es mit 6 m pro Sekunde auf den Weg in die Tiefe durch wasserdichte Anhydritschichten bis der Fahrstuhl in einer Tiefe von ca. 180 m mit lautem Getöse zum Stillstand kommt.

Eindrucksvoll erlebt man auf einem 1,5 km langen Rundgang das Salz der Erde. Soviel Salzgestein lässt auch die Kinder nicht unbeeindruckt. Schnell fahren sie mit dem Finger über das weiße Gestein um ihn danach im Mund verschwinden zu lassen. Tatsächlich..salzig.
Bei beständigen 18 Grad führt der Weg vorbei an Sauriern aus der Urzeit und Vitrinen mit reinem Salzgestein.

Salzbergwerk SammelstelleIn einem ca. 15-minütigen Videofilm wird die Entstehung des Salzbergwerkes, der Abbau und die vielfältigen Verwendung von Steinsalz gezeigt.
Im Kristallsaal und im Kuppelsaal erlebt man die eindrucksvolle Glitzerwelt des Steinsalzes, doch der Höhepunkt für die Kids ist zweifelsfrei der Technikraum.

Hier werden nicht nur die großen Maschinen gezeigt, mit denen heute noch Salz abgebaut wird, vielmehr befinden sich die begehrten Objekte am Ende des Technikssaales. Hier können die Kinder in einer Sammelstelle Salzkristalle aussuchen und mitnehmen.
Da wird gewühlt und gehoben, denn es gibt hier durchaus große Brocken, die höchstens Papa tragen kann.
Der Hit sind aber eher die vielen kleinen Salzkristalle, die alle den typischen Salzgeschmack haben und in jede Hosentasche passen.

Salzbergwerk-RutscheAm Ende des Rundganges befindet sich noch eine 30 m hohe Rutsche, auf der die Bergleute vor ca. 100 Jahre in den Berg gerutscht sind. Natürlich war sie damals viel länger.
Aber um das Feeling eines Bergmannes nachempfinden zu könen, tut es auch die 30 m Rutsche, die man zunächst über eine steile Treppe erklimmt um dann auf einen Teppich wieder herunter zu sausen. Ein Riesenspaß, nicht nur für die Kleinen.

Gleich neben der Rutsche gibt es Souvenirs für den großen und kleinen Geldbeutel. Natürlich gibt es Salz und Salzgestein, Mini-Salzstreuer und andere Artikel rund um das Salz aber auch Schmuck und Halbedelsteine gibt es hier zu erwerben.

Insegesamt dauert der Rundgang, den man ohne Führer selbstständig machen kann, etwa 2 Stunden, da man ca. 15 Minuten für den Videofilm und einige Zeit bei der Sammelstelle, bei der Rutsche und bei den Souvenirs einplanen sollte. Auch an den großen Salzbrocken, bei den Sauriern, oder im Kristallsaal lohnt sich ein längeres verweilen.

Insgesamt kam das Salzbergwerk auch bei den jüngeren Besuchern sehr gut an (nur der Videofilm ist weniger kindgerecht), die 5jährigen waren am Ende genauso begeistert wie die 14jährigen, da Salz eben nicht ein Museumsgegenstand, sondern ein Teil des täglichen Lebens ist.

Teil des Kristallsaales




Kurzweiliges Bergwerk mit nachhaltigem Effekt, weil man im täglichen Leben das Salz nun bewusster wahrnimmt.


Für eine vierköpfige Familie ein nicht ganz billiges Vergnügen.
Öffnungszeiten:
siehe offizielle Internetseite
Infokasten links




Preise:
siehe offizielle Internetseite
Infokasten links






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wenn auch Sie einen Platz kennen, der für andere Eltern ebenfalls von Interesse sein könnte.
Bilder wären natürlich super, sind aber keine Bedingung.
Mit Ihrer Mitarbeit soll dieser Freizeitspaß-Führer allen Eltern zu tollen Ausflügen verhelfen.