Zurück zur Übersicht Ostdeutschland Residenzschloss in Dresden
Adresse:
Eingang Residenzschloss
Sophienstraße,
Taschenberg,
Schlossstraße
01069 Dresden









Internetadresse


www.skd.museum




Eindrucksvolle Ausstellungen für große und kleine Besucher

Residenzschloss




Das Residenzschloss im Herzen von Dresden ist der Hauptanziehungspunkt der Besucher und das Zentrum der Dresdener Kunstsammlungen.
Obwohl das Schloss seit 1485 ständige Residenz sächsischer Herrscher war, bekam es seine architektonische Prägung in der Mitte des 16. Jahrhunderts und unter August des Starken.
Trotz Umbau und Modernisierung hat es sich den Charakter der Hochrenaissance bis heute bewahrt. Doch der eindrucksvolle Renaissancebau des Dresdener Residenzschlosses ist nicht nur von außen ein imposantes Gebäude. Im Inneren befinden sich verschiedene Ausstellungen, die nicht nur die großen, sondern auch die kleinen Besucher begeistern werden.

Türckische Cammer und Riesensaal




Die wohl eindrucksvollste Ausstellung für kleine und große Jungs ist wohl die Türckische Cammer und der Riesensaal.

In der Türckischen Cammer befinden sich legendäre Schätze aus dem osmanischen Reich. Das 20 Meter lange, 8 Meter breite und 6 Meter hohe osmanische Dreimastzelt aus Gold und Seide kann man nicht nur betrachten, sondern sogar betreten und sich in barocke Feststimmung versetzen lassen.

Im Riesensaal ist Staunen angesagt. Kostbarste Prunkwaffen-, Harnisch- und Kostümsammlungen, die weltweit einzigartig sind, werden in der Rüstkammer Dresdens ausgestellt. Riesige Schlachtrösser, bei denen man Nachempfinden kann, wie sie im Kampf gegen Menschen als Hilfsmittel verwendet wurden und eine Ausstellung verschiedener Waffen lassen das 15. bis 17. Jahrhundert wieder lebendig werden.

Turnier und Prunkwaffen werden entsprechend der ehemaligen Nutzung der Objekte eindrucksvoll in Szene gesetzt und die Turnierkunst als Vorbereitung auf den kriegerischen Kampf wird gleich dreimal in Lebensgröße dargestellt: das Scharfrennen, das Pallienstechen und das Fußturnier.

Dazu gibt es Ritterrüstungen, an denen sich die Besucher kaum satt sehen können. Sogar Rüstungen für Kinder werden hier gezeigt, sodass mancher Nachwuchs sicher ins Träumen gerät, auch wenn sie zu damaligen Zeiten eher Repräsentationszwecken dienten.

Ein Kinder-Quiz Zettel, den man bei Betreten des Riesensaales an der Seite findet, lässt die Kinder zudem die Ausstellung auf eine ganz andere Art entdecken.

Grünes Gewölbe




Ein flüchtiger Blick und wir haben das Objekt erkannt und eingeordnet. So sieht nicht nur der Alltag der Kinder aus. Auch wir Erwachsenen gönnen nur wenigen Objekten einen zweiten Blick.

Das ist einer der Gründe, warum sich der Besuch des Grünen Gewölbes im Dresdener Residenzschloss für die ganze Familie lohnt. Jedes der Objekte ist so detailliert und einzigartig, dass man besonders den Nachwuchs kaum von den Vitrinen weg bekommt. Es dauert einen Moment, bis die Kinder sich daran gewöhnt haben, den Objekten einen zweiten Blick zu gönnen. Spielen Sie an einem der Objekte: Ich sehe was, was du nicht siehst und die kleinen Besucher erfassen plötzlich die Einzigartigkeit der Ausstellung und werden mehr aufnehmen und erkennen, als wir es als Erwachsene vermögen..

Spiegelfreie Vitrinen und modernste Lichttechnik rücken einzelne Objekte gekonnt in Szene, manche feinen Arbeiten betrachet man sogar durch eine Lupe, die einen ungewöhnlichen Blick auf den Detailreichtum gewähren.

Über 1000 unschätzbar wertvolle Exponate in zehn Räumen kann man nicht alle bei einem Besuch erfassen. Wiederkommen lohnt.

Münzkabinett




Was ist Geld? Für die meisten Kinder ist es einfach da. Doch wie vielfältig die Welt des Geldes ist und wie lange und auf welche Art und Weise Zahlungsmittel gegen Waren eingetauscht werden, darüber machen sich Kinder meist nur wenige Gedanken.

Fast 300 000 Objekte gehören zu der größten Universalsammlung Deutschlands von europäischer Bedeutung. Neben Münzen und Medaillen umfasst die Sammlung auch Orden und Ehrenzeichen, Banknoten, historische Wertpapiere, Modelle, Münz- und Medaillenstempel und münztechnische Geräte.

Und vielleicht regt es ja den eigenen Nachwuchs dazu an, sich die heimischen Münzen auch mal genauer anzusehen.

Weltsicht und Wissen um 1600




Kurfürst August (1526 - 1586) versuchte mit der Förderung der technischen Künste das Land zur wirtschaftlichen Blüte zu führen und so findet sich in dieser Ausstellung unter anderem eine große Bandbreite von Gartengeräten über Goldschmiede-, Tischler- und eisenbearbeitete Werkzeuge bis hin zu den sogenannten Brechwerkzeugen.

Aber auch Gerätschaften für die Beizjagd oder Toiletten- und Apothekenutensilien sind zu bestaunen und der Tisch mit Musikinstrument, Schreibgeräten, mathematischen Instrumenten, Nähzeug, Apotheke und diversen Spielen weckt nicht nur bei Müttern und jungen Mädchen einen Anflug von Neid.

Kinder begeistern sich für die Vielzahl an Spielen, denn das Spiel galt bei der höfischen Gesellschaft sowohl dem reinen Vergnügen als auch dem gesellschaftlichen Beisammensein sowie dem spielerischen Erlernen von Strategie und Taktik.

Objekte aus Übersee und eine einzigartige Sammlung von Kombinationswaffen, die Vorzüge unterschiedlicher Waffen vereinen, interessieren Väter und Söhne gleichermaßen. Hier bekommt die Vorstellung von damaligen Auseinandersetzungen eine völlig neue Dimension.

Historisches Grünes Gewölbe


Im Historischen Grünen Gewölbe im Dresdener Residenzschloss benötig man ein zusätzliches, zeitlich begrenztes Ticket im Vorverkauf, und man muss am Beginn der Ausstellung eine Sicherheitsschleuse passieren. So befindet sich immer nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern in dieser Rekonstruktion der Schatzkamer des sächsischen Kurfürsten August des Starken und man kann die wertvollen Schätze stressfrei betrachten.

Am Eingang gibt es kostenlose Audio-Guides, darunter auch Guides für Kinder, die einzelne Exponate kindgerecht erklären. Die Besucher tippen die Nummer des Exponates, die sich auf kleinen Tafeln neben den Ausstellungsstücken befinden, in das Gerät und erhalten kleine Geschichten und Anekdoten sowie eine Art Anleitung zum Betrachten. So kann der Nachwuchs diese Ausstellung auf eigene Faust erkunden und wird sich garantiert nicht langweilen.

Da man in der Ausstellung durch die verschiedenen Räume nicht rückwärts gehen sollte, empfiehlt es sich, mit den Kindern auszumachen, dass man aufeinander wartet und immer gemeinsam den nächsten Raum betritt.

Im Historischen Grüne Gewölbe realisierte August der Starke zwischen 1723 und 1730 seine Vision vom barocken Gesamtkunstwerk als Ausdruck von Reichtum und abolsutistischer Macht.

Ob Bernsteinkabinett, Elfenbeinzimmer, Weißsilberzimmer, Pretiosensaal oder das Juwelenzimmer mit rückseitig bemalten und vergoldeten Spiegelwänden; der Reichtum scheint unendlich. Bis zu 3000 Meisterwerke sind hier zu bestaunen.

Das Fotografieren ist in diesen Räumen untersagt.

Hausmannsturm


Gleich nebenan wartet der Hausmannsturm, der mit einer Gesamthöhe von 100,27 Metern zu den höchsten Bauwerken Dresdens gehört.

Hier kann die Familie die in 39 Metern hoch gelegene Besucherplattform erklimmen und einen wunderbaren Blick auf den Schlossomplex und die beeindruckende Stadt werfen.

Für den Besuch des Hausmannsturm benötigt man ein zusätzliches Ticket.









Im Zwinger befinden sich weitere Ausstellungen: Gemäldegalerie alter Meister, Porzellansamlung und Mathematisch-Physikalischer Salon.
Für diese Austellungen benötigt man ein zusätzliches Ticket. Alternativ kann man eine Tageskarte für 19 Euro für alle Museen der Staatlichen Kunstammlungen Dresden erwerben. (außer Historisches Grünes Gewölbe)
Extra Tipp:
Kinder bis 17 Jahren haben in den Museen freien Eintritt.





Öffnungszeiten 2017:
Mittwoch bis Montag

10 bis 18 Uhr

dienstags
geschlossen

Preise 2017:
Residenzschloss:
12 Euro

Historisches Grünes Gewölbe
Zeitticket erforderlich
12 Euro
Kinder bis 17 Jahre sind in beiden Mussen frei.

Weitere Ausstellungen in Kombitickets auf der offiziellen Interneteseite möglich.