Adresse:
Landesmuseum für Technik und Arbeit
Museumsstr. 1
68165 Mannheim
Anfahrt:
Von der A 6 bzw. A 656 in Richtung Mannheim Mitte bis zum Planetarium (gut sichtbares Gebäude am Ende des Mittelstreifens) fahren. Die Autobahn geht im letzten Teil nahtlos in eine Bundesstrasse über, die zu einer großen Ampelanlage führt. Dort rechts einordnen und auf die B 37 in Richtung Neuostheim / Heidelberg weiterfahren.
Ca. 200 m weiter nach einem ampelgeregelten Fußgängerüberweg zur Straßenbahnhaltestelle rechts auf dem Parkplatz „Friedensplatz“ fahren.
Es ist in Mannheim überhaupt sehr schlecht beschildert, deshalb lieber auch im Routenplaner nachsehen!!!!!
Wie kommt der Strom in die Steckdose? Warum fliegt ein Flugzeug? Können zwei Kinder einen 275 kg schweren Stein anheben? Wieviel Uhr ist es auf der Bauernuhr? Wer kann die Rohrpost durch die Elementa befördern?
Diese und viele weitere Fragen beantworten sich Kinder und Erwachsene selbst, wenn Sie auf der Elementa selbstständig experimentieren und spielerisch Neuerungen aus Naturwissenschaft und Technik begreifen.
Die Elementa 1 stellt dabei eine Zukunftswerkstatt des 17. und 18. Jahrhunderts dar, während sich die Elementa 2 - die sich auf einer anderen Ebene befindet - als Zukunftswerkstatt 1900 präsentiert.
Für Familien mit Kindern ab sechs Jahren empfiehlt sich zunächst der Besuch der Elementa 1 auf der Ebene A. Die Elementa 1 bietet Experimente zum naturwissenschaftlichen und technischen Grundwissen des 17. und 18. Jahrhunderts.
In einem riesigen Holzrad lernen Kinder und Erwachsene wie die Kirchturmspitze früher auf den Kirchturm gehievt wurde und an einem Modell kann man danach gemeinsam eine kleine Mauer bauen.
In vielfältigen Experimenten werden aber nicht nur Versuche durchgeführt, vielmehr geht es auch darum, wozu diese Dinge gebraucht wurden. An einer Bauernuhr die Zeit ablesen, eine Gitarre in perfekten Umrissen malen, Brücken bauen oder einen Heißluftballon starten und andere damals wichtige Erfindungen werden hier von den Besuchern nachvollzogen.
Am Ende wissen Eltern und Kinder sehr viel mehr über das Leben im 17. und 18. Jahrhundert, die Schwierigkeiten, die dort auftauchten und wie man sie in der damaligen Zeit meisterte.
Alle entdeckungsfreudigen Kinder ab ca. sechs Jahren werden die Elementa lieben, kann man doch hier alles ohne lange Erklärungen selbst ausprobieren und seine eigenen Schlussfolgerungen ziehen.
Wer mehr wissen will, liest die kurzen Anleitungen an den Exponaten oder fragt einen der Museumsangestellten, die immer mit Rat und Tat zur Seite stehen und spielerisch Dinge erklären, die selbst Erwachsene mit Erstaunen zur Kenntnis nehmen.
In der Elementa 2 auf Ebene D begreifen Kinder und Erwachsene spielerisch Neuerungen aus Naturwissenschaft und Technik des 19. Jahrhunderts.
Hier finden die Besucher unter anderem heraus, wie die Reaktionsgeschwindigkeit, Geschicklichkeit und Arbeitsleistung für industrielle Zwecke gemessen wurden, wie man mit Hilfe von Messinstrumenten die Sinneswahrnehmung objektivieren konnte und wozu das eigentlich genutzt wurde. Gleichzeitig können die Besucher am eigenen Leibe erfahren, wie gut ihre eigenen Sinne funktionieren und bei so manchen Wettstreit zwischen Eltern und Kindern haben die Großen das Nachsehen.
Durch geschickte Teamarbeit einen Magneten in Schwingung versetzen, durch Körpereinsatz eine Rohrpost verschicken oder seine Auge und Hand Koordination mit den Eltern messen, der Spaß an diesem Experimenten ist garantiert und das Lernen passiert so ganz nebenbei.
Die Elementa befindet sich im Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim. Dort gibt es neben den beiden großen Ebenen der Elementa auch noch so viel zu sehen, dass man mindestens drei bis vier Stunden (eher länger) für einen Besuch einplanen sollte. Zwischendurch gibt es immer wieder sehr interessante Vorführungen über Kunststoff-Herstellung, Kernenergie und mehr aber auch Papier können die Besucher hier selbst herstellen oder mehr über Eisenbahnen lernen.
Familien mit Kindern sollten auf jeden Fall die Vorführung über die Papierherstellung besuchen. Äußerst kurzweilig und humorvoll wird der Vorgang des Paierherstellens präsentiert und in der interaktiven Vorführung dürfen die Kinder auch aktiv teilnehmen. Da wird über das Wasserzeichen gerätselt und gelacht, jeder darf einmal den Papierbrei umrühren und sogar selbst ein Blatt Papier herstellen.
Gemeinsam wird gepresst und getrocknet und am Ende hält jeder kleine Besucher stolz sein eigenes Blatt Papier in den Händen. Ein Erlebnis, dass niemand so schnell vegessen wird und sogar im äußerst günstigen Eintrittspreis inklusive.
Wer extra nach Mannheim fährt um die Elementa zu erleben, sollte einen ganzen Tag einplanen und auf dem kostenlosen Parkplatz am Friedensplatz parken. Im Anschluss an den Besuch der Elementa lädt der wunderschöne Luisenpark zum Verweilen ein, dessen Haupteingang gleich neben der Elementa liegt.
Im Luisenpark warten viele sehr interessant gestaltete Spielplätze, Reptilienhaus, Aquarium, Pinguine, ein Bauernhof, Papageien, eine Schmetterlingshalle, das größte Teehaus Europas, Gondoletta-Fahrt, Fernmeldeturm und mehr darauf, von der ganzen Familie entdeckt zu werden.
Die Elementa und das Landesmuseum sind nicht nur für Kinder interessant. Auch Erwachsene werden hier ins Staunen kommen.
Öffungzeiten und Preise entnehmen Sie bitte der offiziellen Webseite im linken Infokasten
Schreiben Sie uns Ihren persönlichen Bericht
wenn auch Sie einen Platz kennen, der für andere Eltern ebenfalls von Interesse sein könnte. Bilder wären natürlich super, sind aber keine Bedingung. Mit Ihrer Mitarbeit soll dieser Freizeitspaß-Führer allen Eltern zu tollen Ausflügen verhelfen.