Zurück zur Übersicht Ostdeutschland Deutsches Hygienemuseum
Adresse:
Deutsches Hygiene-Museum
Lingnerplatz 1
01069 Dresden





Anfahrt:

A4 Ausfahrt Hellerau bzw. Altstadt Richtung Zentrum




Internetadresse


www.dhmd.de




Spannende Einblicke in den Menschen



Gläserner Mensch im Deutschen HygienemuseumFamilien mit und ohne Kinder finden im deutschen Hygienemuseum auf ca. 2500 qm Fläche 1300 Exponate in verschiedenen Themenräumen, die durch unzählige Stationen zum Experimentieren und Begreifen viele Geheimnisse des eigenen Körpers aufdecken.

Dabei werden alltägliche Vorgänge wie Essen und Trinken, Verdauung, Gehirnleistung oder Sexualität in ein ganz neues Licht gerückt.
Schon zu Beginn der Ausstellung findet der Besucher neben Mikroskopen, einem historischen Röntgenapparat und zahlreichen Modellen von Körperteilen auch den gläsernen Menschen der als Symbol des Hygienemuseums gilt.

Eindrucksvoll präsentiert der gläserne Mensch einen tiefen Einblick in den menschlichen Körper und mittels einer Schalttafel können bereits Kinder die einzeln Organe aufleuchten lassen, um sie zu erkennen, aber auch Erwachsene staunen und können zudem an den interaktiven Stationen viel Wissenswertes über moderne bildgebende Verfahren lernen.

Größere Kinder mit entsprechendem Wissen in Biologie können die Teile einer Zelle erraten und mittels einer Schalttafel aufleuchten lassen, jüngere Kinder suchen im gläsernen Menschen nach Herz oder Lunge. Nicht nur die jüngeren Besucher sind beeindruckt, wenn sie kurz darauf erfahren, warum Menschen altern und und wenn sie am eigenen Leibe ausprobieren können, wie Menschen im Alter laufen, sehen, hören oder schreiben. So bekommt der Nachwuchs eine ganz neue Sicht auf Oma oder Opa.

ZelleDurch eindrucksvolle Exponate kann man erfahren, wie eine Zelle entsteht, wie sie zu einem vollständigen Organismus heranwächst oder wie durch die Verschmelzung von Ei- und Samenzelle neues Leben entsteht. Auch der Umgang mit Krankheiten, die Rolle des Immunsystems oder Prävention durch eine gesundheitsbewusste Lebensführung werden hier sehr anschaulich dargestellt.
Große interaktive Exponate laden zum Ausprobieren ein und helfen, die Prozesse besser zu verstehen.

Das Verhältnis von Ernährung und Gesundheit steht ebenso im Mittepunkt wie die Fähigkeiten des Hörens oder Sehens. Man kann den Weg des Darms mit einer virtuellen Kamera verfolgen oder sein Gedächtnis durcheinander bringen lassen. Sein Wissen kann man durch veschiedene Quizstationen und spannende Spiele erweitern und testen. Der Besucher lernt, dass fast Food keine Erfindung der Neuzeit ist und dass sich die Probleme, die mit der Nahrungsaufnahme verbunden sind, im Laufe der Zeit verändert haben. Litt man früher eher unter Mangelerscheinungen wie Skorbut oder Rachitis, so ist heute oft genau das Gegenteil der Fall.

Übergewicht, Karies oder Diabetes als Folge übermäßigen Essens bereiten oft schon den Kindern Probleme. Was der Mensch alles essen kann, was wir essen sollten und mehr wird den Besuchern an zahlreichen Mitmachstationen gezeigt.

Deutsches HygienemuseumEine wahre Fundgrube an Selbst-Experimenten bietet auch der Themenraum Erinnern - Denken - Lernen, der sich den neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung widmet. An zahlreichen Stationen testen große und kleine Besucher ihre Gedächtnisleistungen und Aufmerksamkeitsfähigkeit.
Erstaunt erlebt der Besucher am eigenen Körper wie flexibel das Gehirn ist, zu welchen Leistungen es fähig sein kann und wie leicht es doch versagt. Garantiert hinterlässt dieser Themenraum bei Kindern und Erwachsenen einen nachhaltigen Eindruck.

Anschaulich dargestellt und jugendgerecht erklärt wird auch das Thema Sexualität. Von der biologischen Funktion über das menschliche Paarungsverhalten bis hin zu Verhütungsmethoden lädt auch dieser Themenraum mit eindrucksvollen Exponaten zum selbstständigen Lernen ein.

Überall ist die Mitarbeit der Besucher gefragt. Sich bewegen oder den Gleichgewichtssinn überprüfen....und dabei die Kunst der menschlichen Koordination bewusst entdecken, ist nur eine der Mitmachstationen, bei dem ganzer Körpereinsatz gefragt ist. Der Besucher lernt hier auch, dass nicht alle Bewegungen unserem Willen unterworfen sind und viele Bewegungen der Kommunikation dienen.

Es ist kaum möglich, die Vielfalt an Stationen hier zu beschreiben und man sollte viel Zeit und Freude am Mitmachen und Entdecken mitbringen.
Das Hygienemuseum kann man zweifellos als Mitmachmuseum bezeichnen. Bereits Kinder ab dem Grundschulalter können große Teile der Ausstellung dank der zahlreichen interaktiven Stationen bereits verstehen und erleben ihren Körper in einer ganz neuen Form.

Eltern sollten ihre Kinder an den Stationen unterstützen, denn durch die geteilten Erfahrungen von Kind und Erwachsenem wird der Ausflug ins Hygienemuseum zu einem Familienerlebnis der besonderen Art.

Dabei ist das deutsche Hygienemuseum keinesfalls als Kindermuseum gedacht. Erwachsene erfahren hier ebenfalls viel Wissenswertes über den Körper, sei es im Bereich Krankheiten, Altern, Gedächtnisleistungen und mehr. Auch Oberstufenschüler oder Abiturienten bekommen relevanten Lehrstoff hier einmal auf eine ganz andere Weise präsentiert.

Selbstversuch:
Wie Menschen im Alter hören, sehen und laufen.


Zur Info:
Im Hygienemuseum befindet sich auch ein Kindermuseum.

Extra Tipp:
Nicht vom Namen 'Hygienemuseum' abschrecken lassen. Das moderne Mitmachmachmuseum hält viel mehr als der Name verspricht.



Preise 2017:
3 bis 7 Euro
bis 16 Jahre frei





Öffnungszeiten 2017:
Dienstag bis Sonntag,
Feiertage:
10 bis 18 Uhr

Letzter Einlass
17:30 Uhr

Montag
geschlossen

(Ausnahme:
wenn Feiertage auf einen Montag fallen)

1. Januar, 24. und 25. Dezember
geschlossen