Der wahrscheinlich größte Streichelzoo Deutschlands
Ein ganz besonderes Tiervergnügen bietet der Streichelzoo Bretten in der Nähe von Pforzheim für große und kleine Besucher.
Wer hat schon mal ein Schwein gestreichelt oder einen Affen gefüttert, die samtige Schnauze eines Damhirsches berührt oder einem Lama einen Leckerbissen zugesteckt? Das und mehr gibt es im Streichelzoo Bretten zu erleben.
Ca. 300 Tiere bewegen sich auf eine Fläche von ca. 6 ha ohne durch störende Zäune von den Besuchern getrennt zu sein. Ausgerüstet mit einer Tüte Tierfutter wird man schon nach wenigen Metern von Ziegen und Damhirschen empfangen. Die Zutraulichkeit der Tiere ist für die Kinder ein ganz besonderes Vergnügen. Umringt von einer Gruppe Damhirsche finden die Kleinen schnell Vertrauen zu den großen sanften Tieren.
Etwas stürmischer können da schon die Ziegen sein. Sie wissen natürlich genau, welche Leckerereien sich in den weißen Futtertüten befinden und wollen sich die Leckerbissen nicht vor der Nase wegschnappen lassen.
Ängstliche Kinder sollten das Gehege deshalb zunächst ohne Tierfutter betreten. Wir haben unser Tierfutter in eine blaue Jutetasche gesteckt, sodass es für die Tiere nicht gleich zu erkennen war.
Die Damhirsche und Ziegen näherten sich uns trotzdem freundlich und ließen sich von den Kindern anfassen und streicheln.
Plötzlich raschelt es in den Bäumen und ein Berberaffe lässt sich direkt vor den Kindern auf einem Zaun nieder, gefolgt von einigen anderen seiner Art. Sie wissen genau, dass sie die Stars sind und die Kinder ihnen nicht widerstehen können.
So haben sie es nicht eilig und warten geduldig, bis die Kinder eine Erdnuss aus ihrem Futterfundus hervorkramen. Blitzschnell ergreifen sie die Nuss und ziehen sich ein Stück zurück um den Leckerbissen zu verspeisen.
Eine Kindergartengruppe zieht an uns vorbei und in ihrer Mitte befindet sich eine kleine Ziege, die es offensichtlich genießt, die Hände von einem halben Dutzend Kindern gleichzeitig auf ihrem Fell zu spüren. Geduldig begleitet sie der Kindergruppe, obwohl diese gar kein Futter dabei haben.
Im Tierpark Bretten leben nur Tiere, die sich gerne den Besucherkontakt gefallen lassen.
Seit mehreren Generationen in einer Hand, sind die Tiere mit den Menschen eine Gemeinschaft geworden. Und dass die Tiere sich hier wohlfühlen kann man an der gelassenen Art erkennen, mit der sie mit uns Menschen umgehen.
Alle hier gehaltenen Tiere vertragen das Klima gut und sind deshalb wetterunabhängig immer zu sehen.
In einem weiteren Gehege warten bereits die Lamas. Mächtig sind sie schon, die großen Tiere, wenn man selbst nur knapp einen Meter groß ist.
Mutig legen die Kleinen etwas Futter auf die ausgestreckte Hand und ihr Herz klopft laut, als das erste Lama seinen Kopf neigt um es entgegenzunehmen.
Nebenan gibt es lustige Esel und Ponies und sogar einige Alpakas zu bestaunen, die natürlich auch gerne gefüttert werden. Hier kann man das letzte Tierfutter verfüttern, bevor es zu den Vögeln, Kaninchen, Mäusen und Meerschweinchen geht.
Natürlich muss das Tier es erlauben gefüttert und gestreichelt zu werden und so lernen die Kinder eine ganze Menge über das Verhalten der verschieden Tiere. Dass man in den Park keine Hunde mitbringen darf, versteht sich von selbst und dass die Kleidung am Ende eine Wäsche nötig hat, zeigt, wie vertraut Mensch und Tier hier miteinander umgehen.
Neben den Streicheltieren gibt es hier übrigens auch Benettkänguruhs, Yaks, Zebras und einiges mehr zu sehen.
Seit 1980 gibt es im Tierpark Bretten noch eine weitere Attraktion. Entstanden aus einem Hobby kann man hier eine riesige Auswahl an Freiland- und Zimmerbonsai bestaunen und auch erwerben. Schon für ein paar Euro kann man einen der kleinen Naturschätze samt Pflegeanleitung mit nach Hause nehmen.
Auf die Kinder wartet am Ausgang ein ganzes Schaufenster voll kuscheliger und supergünstiger Stofftiere und ein Kiosk mit Innenraum und Freiterasse bietet Eis, Getränke und Süßigkeiten und an Sonn- und Feiertagen auch Würstchen und Kuchen an.
Eine Jutetasche mitnehmen und das Futter darin verstauen, da die weißen Futtertüten den Tieren Futter signalisieren und sie schon mal aufdringlich werden können.
Öffungzeiten und Preise entnehmen Sie bitte der offiziellen Webseite im linken Infokasten
Schreiben Sie uns Ihren persönlichen Bericht
wenn auch Sie einen Platz kennen, der für andere Eltern ebenfalls von Interesse sein könnte. Bilder wären natürlich super, sind aber keine Bedingung. Mit Ihrer Mitarbeit soll dieser Freizeitspaß-Führer allen Eltern zu tollen Ausflügen verhelfen.