Zurück zur Übersicht Niederlande Mehr als nur eine Grachtenfahrt.
Adresse:
Amsterdam




Kunterbunte Metropole für die ganze Familie

Madame Tussauds Albert Cuyp Markt Grachtenfahrt


Amsterdam ist für jeden Hollandbesucher ein Muss. Die kunterbunte Metropole lädt nicht nur zum Bummeln, sondern auch zu viel Kultur ein.

Doch zunächst stellt sich die Frage, wie man Amsterdam am besten besucht. Wer mir dem Auto unterwegs ist, sollte sich den Stress des Stadtgetümmels mit unzähligen Fahrrädern, Bussen, Straßenbahnen und Touristen besser nicht antun. Dazu kommen immens hohe Parkgebühren. Obwohl es etwa 80 000 Parkplätze gibt ist der der meist einheitliche Preis in der Innenstadt 3,20 Euro die Stunde. (Stand Juli 2010). Etwas außerhalb kann man schon für 1,50 Euro parken, muss sich aber dann einen Bus in die Stadt suchen, was zeitaufwändig ist.

Eine bessere Alternative bieten da die beiden großen Park und Ride Parkplätze am Außenring, die zudem bewacht sind. (Naja, was Holländer so unter bewacht verstehen ;-) )

Der einfachste Weg ist hier wohl das Transferium an der Arena. Auf den Autobahnen A1, A2, A4, A9 und A10 wird man über die Schilder P-Transferium zum Transferium ArenA geleitet. So gut ausgeschildert gelangt man in eine riesige Tiefgarage, in der auch nicht so geübte Fahrer einen sicheren Parkplatz finden.

Nun geht man an den Schalter, der sich im Zentrum der Parkfläche befindet und läßt sich kostenlos eine Fahrkarte in die Innenstadt und zurück geben. Diese Karte ist für Metro, Bus und Bahn gültig. Wenn man am Abend zurückkehrt, gibt man die Karten wieder am Schalter ab und bezahlt 6 Euro für das Parken (Stand Juli 2010) und ist mit dem Auto auch schnell wieder auf dem Autobahnring.

Vom Transferium sind es nur wenige Schritte am Mediamarkt vorbei bis zur U-Bahnstation Bijlmer. Hier fährt die M54 in ca. 15 Minuten direkt bis zum Neumarkt oder dem Hauptbahnhof, der mitten im Zentrum der Innenstadt liegt.

Wer das Rembrand-Museum, das Anne-Frank Museum, das Rijksmuseum oder eines der anderen geschichtsträchtigen Mussen besuchen möchte, sollte sich vorher einen Reiseführer besorgen oder sich im Internet informieren.

Die am meisten besuchten Orte, wie das Foltermuseum oder Madame Tussauds kann man entweder direkt aufsuchen oder zunächst ein vergünstigtes Ticket an einem der vielen Touristenläden kaufen. Allerdings muss jedem Besucher klar sein, dass er hier mit langen Wartezeiten zu rechnen hat, denn Amsterdam hat eigentlich immer Saison.

Wer es ruhiger angehen möchte, der besucht den schwimmenden Blumenmarkt an der Single zwischen Rokin und Leidsestraat, der täglich von von 9.30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet hat oder bummelt über den größten und meist besuchten Markt in Amsterdam, dem Albert-Cuyp-Markt in der Albert-Cuypstraat (Montag bis Freitag 10 - 18 Uhr und Samstag 9 bis 18 Uhr. Hier gibt es alles von Gewürzen über Lebensmittel bis hin zu Kleidung und Schuhen.

Auch die Innenstadt am sehenswerten Bahnhof lädt zum Shoppen ein und in der Zeedlijkstraße die man vom Bahnhof aus in ein paar Schritten erreicht, taucht man ein in die Atmosphäre von ChinaTown.

Hier befindet sich auch das Rotlichtviertel, allerdings befinden sich vor den Rotlichtstraßen silberne Pfeiler mit einerm roten Licht, sodass man mit Kindern hier nicht aus Versehen hineingeraten kann. Hier bieten Damen in rot beleuchteten Schaufenstern ihre Dienste an. Das Rotlicht-Viertel ist sehenswert, aber für Kinder ungeeignet. Außerdem muss man besonders in den Abendstunden auf der Hut vor Taschendieben sein.

Das Wandern entlang der Grachten ist ein schönes Erlebnis für die ganze Familie und wem die Füße weh tun, für den ist es nun Zeit für die typische Grachtenfahrt. Die flachen Ausflugsboote mit dem gläsernen Panoramadach bieten einen wunderbaren Ausblick in die Hausboote und auf die kleinen Straßen und Häuser entlang der 165 Kanäle mit seinen über 1000 Brücken, von denen sich allein in Amsterdams Innenstadt ca. 250 befinden.

Hier sollte man allerdings das Preis-Leistungsverhältnis der einzelnen Anbieter vergleichen. Eine Stunde Rundfahrt gibt es schon ab. ca. 8 Euro für Erwachsene und 4 Euro für Kinder, aber auch mehr als doppelt so teuere Fahrten werden angeboten. Manche fahren zu bestimmten Sehenswürdigkeiten oder haben ein Sonnendeck, bei dem man in Heck des Schiffes im Freien sitzen kann. Vergleichen lohnt sich!

Hungern braucht man imn Amsterdam natürlich auch nicht. In Chinatown gibt es unzähliche chinesische Restaurants und in der Innenstadt gibt es alles was das Herz begehrt von Mc Donald bis zum Edelrestaurant.

Mit der Metro geht es dann am Abend zurück zum Transferium, von dem man mit dem Auto in ca. 45 Minuten wieder am Hotel 4*** Hotel Regardz Hotel Ampt van Nijkerk ankommt.
Unser Tipp:
Benutzen Sie das Park und Ride System vom Transferium. Dort kann man für wenige Euro am Tag parken (2 Tickets in die Innenstadt mit der Metro sind bereits inkusive), statt für 3 bis 5 Euro pro Stunde ! in den Parkhäusern der Innenstadt.